Montag, 30. März 2015

Wo bleibt der Frühling??

Hallo Ihr Lieben!


Ahhh, nun ist schon wieder alles grau und stürmisch. Ich will endlich Frühling!!! Hier in NRW haben die Osterferien begonnen und ich nutze die Zeit, um ein bisschen Fotos zu sichten und mal wieder ein wenig mehr zu bloggen. (Schauen wir mal, obs funktioniert und die Kinder mich lassen).


Und weil ich, wie gesagt, gerade Fotos gesichtet und bearbeitet habe, versuche ich mal den Frühling mit einem schönen Blumenfoto zu locken, vielleicht klappt es ja.




Ein alter Spruch, den ich von meinen Schwiegereltern habe, besagt: es gibt 9 Tage Sommer im März (und das war schon vor der Klimaerwärmung so). Tja, das war ja wohl nix! Ich hätte es gerne gehabt (wer nicht) aber die ganze Regnerei geht mir so langsam auf den Zwirn.... Naja, der Frühling kommt schon noch. Und dann wird wieder viel geradelt, und Eis gegessen und der Garten genutzt und und und.....

Nun habe ich mir für diese Woche fest vorgenommen, mal wieder zu Nähen, ich habe hier noch etwas Zugeschnittenes liegen, das muss ich vernähen, bevor mein Tochterkind da rauswächst. Drückt mir mal die Daumen, dass ich das schaffe. Wir haben nämlich auch den Endspurt für die Kommunion des großen Sohnemannes eingeleitet. Damit es hier ja nicht langweilig wird!

Ich wünsche Euch einen schönen Wochenbeginn.

Bis denn,

Euer Känguru!

Freitag, 20. März 2015

Ich blogge!- Warum eigentlich? [Schreibzeit]

Tja, warum blogge ich.. hmmm. Bine von 'was eigenes' hat mit ihrem März-Post zur Schreibzeit bei mir ein Grübeln ausgelöst.
"Was bedeutet Euch Euer Blog? Ist er tatsächlich ein privates Tagebuch? Schreibt ihr wirklich nur für Euch? Ganz ehrlich?"
Das waren einige der Fragen, die sie in ihrem Post gestellt hat. Also werde ich auch ehrlich antworten.... Na dann, los geht's:

Die Gedanken sind frei, Gott sei Dank :)

Eigentlich weiß ich ja, warum ich blogge. Kann man ja auch hier lesen. Aber warum man diese leicht exhibitionistische Ader hat und Andere ein wenig an seinem Leben teilhaben lässt? Darüber musste ich doch mal ein wenig nachdenken.

Lest mal Bines Post, da steht so ein wundervoller Satz:
"Wenn ich mit meinen gebastelten Eierkranz durchs Dorf gehe, werden wohl kaum die Leute stehen bleiben und sagen: Tolle Idee! Wenn ich den Kranz aber auf dem Blog zeige, dann schreiben mir fremde Menschen: Tolle Idee!"

Ja, ich glaube, dass trifft es doch ziemlich. Schließlich möchte doch jeder ein wenig Aufmerksamkeit. Ich halte z.B. gerne meinem Mann die Sachen, die ich so fotographiere, nähe oder bastel unter die Nase. Ich zeige übrigens auch nicht alles, was ich so nähe, denn ich will ja nicht für den Blog nähen, sondern für meine Kinder und weil es mir Spaß macht. (Ist übrigens nicht immer leicht, denn man wird auch ein wenig süchtig nach der Anerkennung aus dem Netz).
Aber manchmal, wenn mir etwas besonders gut gefällt, das ich genäht, gemalt oder fotografiert habe, dann muss ich es auch zeigen. Nur ist dann keiner da. Mein Mann stöhnt schon, wenn ich sage "Guck mal, Guck mal...." - und wem zeige ich es dann?? Na Euch!! Wenn dann Komplimente kommen, super! Wer hat nicht gerne ein paar anerkennende Worte. Egoistisch? Ein bisschen. Schlimm? Ich glaube nicht.

Da sind wir nämlich bei dem anderen Gedanken aus Bines Post, der mich auch zum Nachdenken angeregt hat. Und zwar, dass manche Blogger sagen, dass sie "nur für sich" schreiben. Ich finde das gar nicht sooo paradox, dass man öffentlich "nur für sich" schreibt. Das tue ich ja irgendwie auch. Schließlich steht ja auch ein Schauspieler nicht nur auf der Bühne, weil er das Stück so toll findet und die Rolle unbedingt spielen will (oder das Geld braucht), sondern in der Regel auch, weil er Applaus will. Sonst könnte er ja auch vor dem leeren Saal auftreten. Der Applaus puschelt das Schauspieler-Ego und im Gegenzug unterhält er uns.

Die Komplimente und die Kommentare puscheln auch des Bloggers Ego. Also schreibt man doch auch irgendwie für sich.

Aber auch, wenn es keine oder wenige Kommentare gibt, ICH würde das Bloggen dann doch nicht mehr sein lassen. Klar, ich gucke mir auch meine Statistiken an, und wenn dann jemand kommentiert, freue ich mir insgeheim ein Loch in den Bauch. Aber ich bin auch realistisch genug, um zu wissen, dass ich viel zu unregelmäßig blogge und auch nicht die trendigsten Themen am Kern der Zeit habe, um eine wirklich riesige Masse an Lesern zu gewinnen. Ich muss auch nicht davon leben bzw. habe mir das auch nie als Ziel gesetzt.
Mir macht es einfach Spaß, zu schreiben und zu fotografieren und schöne Dinge zu präsentieren. Und eine Art Tagebuch (nicht das der privatesten Sorte) ist der Blog für mich auch, eine Art Logbuch, in dem ich auch mal nachlese, was ich in dem Jahr so gemacht habe...

Mir macht es auch nichts aus, mal vor leerem Saal zu spielen- um bei dem Bild zu bleiben - aber es motiviert mich schon, ab und an auch mal ein wenig Applaus zu bekommen. Außerdem möchte ich es nicht mehr missen, in meiner freien Zeit ein wenig in den tollen Blogs der Menschen zu stöbern, die auch so eine kleine exhibitionistische Seite an sich haben und ihre Interessen und ein Stück ihres Lebens in Worte und Bilder fassen. Ihr Lieben, ohne Euch wäre das Netz für mich langweilig! Danke dafür :)


Bis denn,


Euer Känguru


Freitag, 6. März 2015

Eine neue Leidenschaft...

Hallo Ihr Lieben!

Lange wars hier still, aber der Alltag.... ihr wißt schon (ist wirklich März????Wo ist die Zeit hin????)

Naja, um ein bisschen auszuspannen habe ich eine neue/alte Leidenschaft ausgegraben: "mein" Saxophon! Ist leider nicht wirklich meins (noch nicht?!), sondern eine Dauerleihgabe einer guten Freundin.
Saxophon spielen ist ein Jugendwunsch von mir, aber es hat sich nie ergeben. Bis meine Freundin mir ein wenig "Unterricht" gegeben hat und mir dann zum Üben ihr altes Alt-Sax geliehen hat. Leider habe ich das gute Stück nur selten in der Hand gehabt, um zu üben, mir fehlte da die Zeit und die Lust, denn es ist doch etwas schwer, sich ein neues Instrument anzueignen, wenn man generell wenig Zeit hat (und nebenbei spiele ich ja auch noch Flöte und muss dafür üben).

Aber die Leidenschaft ist neu geweckt, schließlich hab ich es selber in der Hand, mir meinen Jugendtraum zu erfüllen und Sax zu lernen (und dann irgendwann meinen großen Traum  - ein Tenorsaxophon - zu kaufen). Und da das mit dem Nähen aus Platzmangel im Moment nicht so richtig klappt (mein Nähzimmer - unser Hauswirtschaftsraum - wird demnächst renoviert und alles muss raus....), habe ich das Sax ausgegraben und quäle nun meine Nachbarn  *gg*.

Und wie es sich so ergab, ist das Sax auch noch ein ausgesprochen fotogenes Instrument, die Haptik und Optik ist schon toll (und der Sound dann irgendwann auch mal...) Also Fotoapparat in die Hand und die fotogene "Kanne" (liebevoll gemeint) abgelichtet (und dabei noch ein wenig mit meiner Kamera gespielt, denn noch habe ich nicht alle Funktionen ausgetestet, auch wenn die Kamera schon seeehr lang in meinen Besitz ist).

Jetzt gibt ein paar Fotos von einem (meiner Meinung) seeehr attraktiven Instrument, ich hab nicht nur mit der Kamera gespielt, sondern auch noch mit den Photoshopreglern... hab mich vorm putzen gedrückt, jaja *gg*



Black and White und die Schönheit im Original... hachz....





Mit den Reglern spielen macht Spaß, und zwei bzw. drei bearbeitete Fotos miteinander verschmelzen auch :)


So, ich geh dann mal putzen...



LG

Euer Känguru