Freitag, 11. Dezember 2015

Jahreszeitenwechsel [Schreibzeit]

Hallo Ihr Lieben!

Nach langer Blogabstinenz melde ich mich auch mal wieder. Viel war hier in meiner Welt 1.0 los und es ist immer noch hektisch. Vielleicht kommt ja mit dem Weihnachtsurlaub endlich mehr Ruhe rein, das wünsche ich mir sehr.

Weihnachten......

Mir kommt es so vor als hätte ich neulich erst die letzten Bilder vom Sommer gepostet, blühende Passionsblumen, Farn und ein Foto, das mich an einen tollen Abend auf der Dachterrasse erinnert.... Nun ist der Herbst ja eigentlich schon vorbei und die Vorweihnachtszeit ist da (ein Wahnsinn, wie schnell das wieder ging) und mit ihr widme ich mich der Schreibzeit, die eigentlich vom September ist.... aber mir war da noch nicht nach Herbst und nicht nach Schreibzeit... Naja, jetzt aber :)

Bine von 'was eigenes' hat in ihrer Schreibzeit vom September gefragt, welches unsere Lieblings-Jahreszeit ist und warum. Meine erste Antwort darauf im Kopf war: alle.... Der zweite Gedanke dann: naja, aber eigentlich die Zeiten zwischen den Jahreszeiten....

Okay, ich versuch's mal zu erklären: Ich mag den Wandel. Den Wandel zwischen Winter und Frühling, wenn man die Macht des Erwachens schon überall in der Natur spürt, riecht und ahnt, ohne es schon wirklich zu sehen.

okay, der RICHTIGE Winter hat auch was (aber meist ist er ja nur kalt und grau)

Der Winter existiert nur noch als Maske, in Wirklichkeit hat der Frühling schon das Ruder übernommen und bereitet unsichtbar schon alles für den großen Auftritt vor.


Die ersten Frühlingsanzeichen...
Dieses Gefühl: jetzt ist er endlich vorbei!! Und wie auf Kommando erwacht kurz darauf alles zum Leben, Schneeglöckchen und Krokusse brechen durch und alles wirkt plötzlich weniger grau und hart.

... ich liebe es, wenn sich überall das erste Wachstum zeigt....
Selbst wenn doch noch Schnee fallen sollte, oder die Nächte noch besonders kalt werden, ich weiß, das ist nur das letzte Aufbäumen des Winters, der den Kampf aber schon lange verloren hat....


Der Winter versuchts noch mal, hat aber gegen den Frühling keine Chance!!

Dann der Wechsel vom Frühling zum Sommer, der schleichend kommt in Form von Apfelblüte und Co. und man stellt auf einmal fest: ich brauche keine Jacke mehr, die Sonne wärmt schon so richtig und man riecht mal wieder den Wandel. Nicht so extrem, wie vom Winter zum Frühling, aber doch spürbar.


noch Frühling, aber fast schon Sommer, der Spätfrühling oder Frühsommer, meine liebste Zeit

Der Frühsommer ist mir übrigens die absolut liebste Zeit. Dieses Jahr fühlte ich mich betrogen, der Frühling war lange kalt, und auch der Frühsommer war zu kalt und dunkel dieses Jahr. Man wollte sich doch glatt noch Wollmützen stricken, wenn man die Jahre davor schon längst das erst T-Shirt anhatte. Und dann, von jetzt auf gleich: heiß.... Das war Betrug! Ich liebe diese Frühsommertage sooooo sehr, T-Shirts tragen, ohne zu frieren oder zu schwitzen. Denn ich hasse Hitze!!! Daher ist der wirkliche Sommer auch nix für mich. Dann findet man mich indoor im kühlsten Teil unseres Hauses (nicht der Keller, sondern das Eßzimmer ;) ). Dann komme ich erst am Abend hervor, wenn es wieder erträglich wird. Sorry an alle Sommerfans: ist nicht meins... meine Wohlfühltemperatur geht von 22-25 Grad und dabei ist 25 schon ausreichend heiß...... im Winter kann man wenigstens was anziehen, notfalls in Schichten, aber irgendwann ist es im Sommer vorbei mit ausziehen (ohne die Umwelt zu schockieren). Da hört bei mir leider der Spaß auf. Trösten kann mich dann nur der Grillabend mit meiner Familie :).


na gut... so eine Sommerwiese ist schon toll!! :)

und meine Lieblinge, die Schmetterlinge sind im Sommer auch mit an Bord, ein Sommerpluspunkt!!

Und dann kommt der Herbst mit all seinen Farben!



so bunt mag ich den Herbst, nur ist er ja gerne sehr grau und nass...

Kürbissuppe, Waffeln, Eintöpfe, Flammkuchen, Federweißer... alles Dinge, die ich am Herbst liebe (die Liebe zum Herbst geht bei mir durch den Magen...). Das nasse Wetter, was hier ja meist herrscht, kann mir dabei gestohlen bleiben. Aber wenn es draußen immer ungemütlicher wird, macht man es sich drinnen gemütlich- auf dem Sofa unter der Kuscheldecke mit der Lieblingsserie (Breaking Bad haben wir leider schon durch, jetzt suchen wir eine neue Sucht-Serie ;)) oder mit einem guten Buch.


Und nun ist die Vorweihnachtszeit gekommen. Was eigentlich besinnlich und schön sein soll, ist für mich und für viele andere zur hektischsten Zeit des Jahres geworden..... Alles noch schnell vor Weihnachten fertig machen. Das ist auf der Arbeit so und auch überall sonst.
Zeit ist irgendwie (bei uns zumindest in diesem Jahr) so richtig auf der Strecke geblieben, und damit auch meine Hobbies, wie das Bloggen.
Das ich diese Zeilen hier schreibe, ist schon  Luxus. Zeit ist ein Luxus, und dabei sollte man gerade im Winter mal einen Gang runterschalten. Das macht die Natur wunderschön vor. Die geht nämlich schlafen.... und was machen wir?? Rumhetzen.
Dabei liebe ich die Vorweihnachtszeit. Ich hoffe auf eine besinnlichere Adventszeit nächstes Jahr. Und freue mich auf das Weihnachtsfest mit meiner Familie. Und danach auf Silvester mit unseren Freunden. Silvester liebe ich auch, dann ist noch alles frisch und man macht Pläne für das Jahr und freut sich drauf. 2015 war nicht so dolle, ich hoffe auf 2016. Und dann beginnt der Lauf des Jahres und der Jahreszeiten wieder von Neuem. Ich freu mich drauf!


Ich wünsche Euch eine besinnliche Adventszeit! Nehmt Euch Zeit für die schönen Dinge, die Zeit vergeht zu schnell, genießt sie!!

Eure Christiane!

Freitag, 23. Oktober 2015

Letzte Sommerbilder....

Huhu!

Obwohl schon Herbst, gibt es bei mir heute noch ein paar letzte Sommerbilder. Ich habe ja  meine Kamera etwas ausprobiert und dabei auch ein paar Macroversuche gestartet. Und ohne viele Worte gibt es heute nur ein paar Bilder. Ich muss unbedingt auch noch in den herbstlichen Wald, ich liebe die Farben...

So schön kann Farn sein

Passionsblumen haben für mich so einen einzigartigen Charme....



.... als kämen sie von einer anderen Welt oder aus dem Meer, denn in diesem Fall erinnert mich das an Anemonententakel....


Zu guter Letzt noch ein Nachtbild. Es war ein wunderschöner Abend und ein wunderschöner Nachthimmel mit Vollmond (hinter den Bäumen). Nachtaufnahmen muss ich definitiv noch üben, aber trotzdem möchte ich es hier zeigen. Perfekt können andere, ich übe noch ;)
Wolkentupfen (mein Traum ist, das fototechnisch irgendwann mal genauso abbilden zu können, wie es auch wirklich aussah, aber manchmal ist die Realität und der Augenblick einfach am Schönsten, das Foto weckt dann nur noch die Erinnerung daran)
Und dann hoffe ich mal auf schöneres Wetter, um auch noch mal in den Herbstwald zu kommen!!


Bis denn,


Euer Känguru

EDIT: das zweite Passionsblumenbild hat Blogger doch glatt verschluckt... bei der Vorschau noch da, und als ich eben noch mal nachgeschaut habe... weg. Also, hier ist es wieder :) LG

Samstag, 3. Oktober 2015

Achtung: Cat Content - oder: 8 Pfoten mehr.....

Wie oben schon erwähnt: Achtung, dieser Post enthält sehr viel Katze....
Das ist nämlich auch der Grund, warum es hier so lang sehr still war. Hinter den Kulissen sind nämlich zwei Familienmitglieder eingezogen, zwei süße Samtpfoten. Wir sind nun offiziell ein 8 Füße und 8 Pfoten-Haushalt.

Wann genau ich mit dem Gedanken schwanger ging, dass bei uns Katzen einziehen sollen, weiß ich nicht... eigentlich haben wir schon öfter darüber gesprochen und waren uns einig: wenn, dann Katzen. Nicht, weil ich keine Hunde mag, im Gegenteil, ich bin weder im Team Hund noch im Team Katze, ich mag beide Tierarten sehr gerne. Aber Katzen würden einfach besser zu unserem Leben passen. Wir sind berufstätig und zum Gassigehen einfach nicht oft genug zu Hause. Katzen sind da etwas unabhängiger, gerade zu zweit. Keine Ahnung, was die Beiden so treiben, wenn wir arbeiten sind, aber das Haus steht noch *gg*.

Eingezogen sind sie vor mittlerweile tatsächlich 4 Wochen (meine Güte, wie die Zeit verfliegt) und wir haben uns schon ganz gut aneinander gewöhnt. Sie sind wirklich toll, ganz lieb und gut erzogen. Die Beiden kommen aus einer ganz lieben Pflegestelle der Katzenhilfe Bocholt e.V. und ich habe mich auf den ersten Blick verliebt (bzw. wir uns, denn wir waren mit der ganzen Familie Katzen gucken). Die beiden sind schon etwas "älter" (1 und 3) und es wurde schon länger nach Adoptanten gesucht, da die meisten Menschen lieber Kitten haben wollen, was für uns nicht in Frage kam. Nachdem wir uns dann entschieden haben, war ich quasi im Internet auf allen Katzenseiten verschollen (eigentlich schon vor der Entscheidung, man will ja wissen, auf was man sich so einlässt). Daher war es hier auch so ruhig. Ich muss gestehen, es hat in dem Moment einfach mehr Spaß gemacht, Kratzbäume und Co. auszusuchen.... Vor lauter Surfen in Sachen Katze und Co. hatte ich auch keine Zeit, hier wirklich aktiv zu bloggen, oder zu Fotografieren usw. .... Verständlich, denke ich.....

Nun sind die Beiden ja da und haben sich eingelebt, nun bin ich auch entspannter. Ich war am Anfang so aufgeregt, wir sind nämlich Katzenbesitzer-Neulinge. Nun geht's, ich kenne unseren Katzenratgeber mittlerweile auswendig und habe festgestellt, dass die Katzen tagsüber auch gut ohne uns zurechtkommen.

Was das Bloggen angeht: Es kann also durchaus sein, dass es hier nun öfter mal Katzenthemen gibt ;) (Allein übers Futter kann man Doktorarbeiten schreiben, und übers Streu erst..... ;) )


Und hier ein paar Fotos von den Süßen:

Darf ich vorstellen: Caruso


und hier die süße Lucie


ein stolzer, unabhängiger Schmusekater 

und eine ultimativ süße Quasselstrippe (mit dem ungewöhlichsten Miau, das ich kenne)

Vogel gesichtet (gut, dass die Scheibe dazwischen ist)

Lieblingsspielzeug erbeutet

und danach ein wenig chillen (aber ja nicht loslassen)


Hach, wir haben sie jetzt schon total in unser Herz geschlossen. Das war eine gute Entscheidung :)



Bis demnächst,

Euer Känguru (nun auch Katzenpersonal ;) )

Freitag, 18. September 2015

Fotoexperimente im August (ja, ich weiß, es ist schon September..... )

Hallo Ihr Lieben!

Schwupps, ist der Sommer um... und ich melde mich auch mal wieder. 
Wir bzw. ich war in der letzen Zeit mit was sehr Freudigem beschäftigt. Nicht, wie ihr jetzt denkt... es - bzw. sie - sind zwar auch klein, aber mit Fell und Pfoten versehen. Und diese Neuerung in unserer Familie hat mich ein wenig vom bloggen abgehalten. Ich erzähle euch demnächst mehr darüber, was oder wer denn nun bei uns Einzug gehalten hat. Es sind auf jeden Fall zwei schöne, schnurrende Gründe, die mich von meinen bisherigen Hobbies abgehalten haben. 

Aber nun bin ich wieder relaxter und damit auch wieder öfter hinter der Kamera und am Computer schreibenderweise zu finden (hoffentlich auch bald mal wieder hinter der Nähmaschine...)

Ich habe etwas schon seeeeehr lange auf meiner Wunschliste stehen: eine Spiegelreflex!!! Bislang fotographiere ich "nur" mit einer Bridgekamera. Ich bin aber mehr und mehr unzufrieden und möchte etwas besseres. Ich hab schon so diverse Objektive im Auge, aber das Objektiv kann man bei meiner leider nicht wechseln, das ist fest verbaut. Damit ist manchen Dingen einfach eine Grenze gesetzt, die ich doof finde.... naja. Ich habe mich nun dem manuellen Modus der Kamera gewidmet, ich will ja schließlich alles ausreizen, bevor ich mir eine andere, bessere zulege... Der manuelle Modus spielt einem so ein bißchen "ich bin doch irgendwie eine Spiegelreflex" vor. Ich habe also mit Brennweiten und Belichtungszeiten gespielt (und festgestellt, dass ich unbedingt eine Kamera mit wechselbaren Objektiven haben will!). Und dabei sind diese Bilder entstanden. 

Wir sind im August oft um die Felder mit dem Rad gefahren, dabei habe ich Blümchen gepflückt. Und weil normal fotografieren ja doof ist, habe ich diese Blümchen und Ähren und Co im fast dunklen Raum fotografiert. Der Aufbau sah spannend aus. schwarzer Tonkarton auf der Couch, das Stativ irgendwie ausgerichtet und dann abgedrückt ;) Dabei habe ich festgestellt, dass sich bei Langzeitbelichtungen (z.T. 8 sek) ein Funkauslöser lohnen würden, denn das Drücken des Auslöseknopfes ist da fast schon zu viel Gewackel, um gestochen scharfe Fotos zu bekommen (lest ihr noch mit, oder seid ihr schon eingeschlafen? hihi, ich merke, ich schwafel ein wenig.....) Lange Rede, nun kommen die Fotos (sind die drei Schönsten):










Ich hab auch noch mit der Makrofunktion meiner Kamera gespielt, die Bilder kommen dann ein anderes Mal. Ich werde mich hier wieder öfter melden, das bloggen hat mir echt gefehlt.

Bis denn,

Euer Känguru



Freitag, 21. August 2015

Bloggen und Alltag [Schreibzeit]

Huhu!

Es ist mal wieder Schreibzeit-Zeit... da nach den Ferien der Alltag uns wieder fest im Griff hat (man merkt es an der Stille hier), dachte ich: Nutze ich mal die paar freien Minuten, um mal wieder was zu schreiben. Und was passt da gerade besser als das Schreibzeit-Thema von Bine (was eigenes) im Juli:

(hab als Kind schon gerne Tafeln bemalt... *gg*)

Jaja, der liebe Alltag.... fest hält er uns im Griff, lässt nur äußerst selten locker. Im Arbeits-, Haushalts-, Schulalltagswahn noch seinen Hobbies zu frönen, da braucht man manchmal harte Nerven, einen guten Terminkalender oder ein nicht vorhandenes Schlafbedürfnis.

Ich bin berufstätig (75%-Stelle), habe 2 Kinder, Ehemann, Haushalt, evt. bald 2 Katzen, zu viele Hobbies, zu viele Termine, also wann blogge ich? Immer dann wenn es geht und ich Lust darauf habe und der Alltag es zuläßt.

Schreiben mitten im größten Kindertumult, wenn man dauernd rausgerissen wird ("Mama, der hat gehauen" - "Nein, die hat aber zuerst getreten".... oder "Mama, ich hab Hunger!" - "Aber Du hast doch gerade 3 Brote verdrückt...." - "Hab trotzdem Hunger!!!"), das kann ich nur bedingt.
Wenn ich mich allerdings an etwas festgebissen habe und ich im Schreibflow bin, dann geht das auch in der größten Hektik und siehe da, wenn der große Sohnemann das merkt, dann kann er sich sogar selber Brote schmieren *gg* (und macht das dann auch für die kleine, freche Schwester, was ich ihm hoch anrechne!!).
Ich versuche also zu schreiben oder Fotos zu bearbeiten, wenn die Kinder im Bett sind und gerade Fußball im Fernsehen läuft (dann ist der Ehemann auch beschäftigt). Sonst ist nämlich abends eher "couching" mit dem Ehemann angesagt oder in letzer Zeit testen wir auch vermehrt wieder Spiele, mein Mann ist nämlich großer Gesellschaftsspiele-Sammler. Zudem geht im Moment eh das Familienleben vor, das hatte in den letzten Monaten (trotz Ferien) eher gelitten (Renovierungen sei dank).

Ich könnte auch Posts für einen Monat vorarbeiten, aber dafür müsste ich dann quasi "Vorschuß-Kreativität" buchen. Ich schreibe nämlich meist spontan aus dem Bauch heraus. Ich schnappe mir ein Thema (z.B. die Schreibzeit-Themen) und schreibe (aus Kindertumult- und Haushalts- oder Termingründen) meist nur etappenweise, immer wenn's grad geht.
Später wird dann aufgearbeitet, umgeschrieben und nochmal korrigiert und wenn ich damit dann zufrieden bin, dann wird direkt veröffentlicht. Ich arbeite also immer Thema für Thema ab. Manchmal - naja, eher selten - fällt mir aber auch so spontan was ein, dass ich das dann in einem Rutsch schreibe und dann sofort veröffentliche (das musste dann quasi raus...).

Ich habe zwar auch Posts hier im Hintergrund als Entwurf liegen, die eventuell nie veröffentlicht werden (oder aber viel später), aber das sind sehr wenige. Ich habe sie mit Liebe geschrieben, aber so ganz passt es nicht, sie zu veröffentlichen, oder noch nicht.... Mal schauen....

Aber das ist ja auch das, was ich am bloggen mag... es drängt mich ja keiner, ich entscheide, was ich schreibe und wann.
Das ist eine schöne Freiheit, die ich mir nicht nehmen lassen will. Auch wenn ich mich manchmal gedrängt fühle, etwas zu veröffentlichen, denn eigentlich möchte ich ja schon mehr Leser, aber zu welchem Preis? Soll ja auch noch Spaß machen, nicht wahr? Was bringt es, mir Postings rauszuquetschen, wenn die nicht ehrlich sind. Dann fühle ich mich nicht gut damit. Und das bringt mir nichts, außer Stress, und den hat man ja im Alltag zu genüge.
Und so hoffe ich, dass ich irgendwann eine treue kleine Leserschar habe, denen mein Internet-Zuhause so gefällt, wie es ist (die kleinen Träume, die jeder Blogger hat, nicht wahr?).

Heute ging mir das Bloggen übrigens leichter von der Hand. Die Kinder sind in KiGa und Schule, ich bin zu Hause (wo ich eigentlich putzen, Wäsche waschen und Co. erledigen sollte) und schreibe ganz in Ruhe meinen Blogpost. Was für ein Luxus, den ich mit leicht schlechtem Gewissen bezahle, weil der ganze Rest eben unerledigt bleibt. Aber ich hatte eben JETZT Lust und Zeit :-)

Liebe Grüße,


Euer Känguru

Montag, 27. Juli 2015

Das einfache Glück! [Schreibzeit]

Hallo Ihr Lieben!


Das einfache Glück.... einfaches Glück?? Ist Glück einfach? Manchmal ja, manchmal nein. Manchmal fällt es einem in den Schoß und manchmal muss man wirklich hart dafür arbeiten.

"Was bedeutet Glück für Dich?"  
fragt Bine von 'was eigenes' bei Ihrem Schreibzeit-Thema vom Juni... (ja, ich hinke etwas hinterher, aber ich wollte mir für das Thema etwas Zeit lassen).



Was bedeutet Glück für mich?

Tja, einfache Frage, aber darauf lässt sich nicht einfach antworten. Spontan würde ich sagen, Gesundheit, das ist Glück. Ein Glück, das man meist erst zu schätzen weiß, wenn man mit irgendeiner doofen Erkrankung im Bett landet und nicht weiter so kann wie man will. 
Kranke Kinder sind auch schlimm. Man leidet so mit mit den armen Mäusen. 
Und von chronischen Erkrankungen mal ganz zu schweigen. 
Also ja: Gesundheit ist Glück.

Es gibt das "Grundglück" ich weiß nicht, wie ich es anders nennen soll. Also ein Glück, das man meist nicht wahrnimmt. Man hat ein Dach über dem Kopf, genug zu essen. Im Winter hat man es warm, man hat genug Kleidung und man hat Arbeit und dadurch hoffentlich genug Geld um gut auszukommen und evtl. noch für Hobbies etc. Gesundheit gehört dazu. Alles das sind Dinge, die man für selbstverständlich hält und deren Auswirkungen auf sein Glück man erst merkt, wenn sie fehlen. Und uns geht es, was das angeht, verdammt gut (bezogen auf die Industrienationen). Wir klagen auf hohem Niveau, schließlich gibt es Menschen, die viel, viel weniger haben.
Wenn man sich das alles vor Augen hält, dann kann man sagen: ja, wir haben Glück, uns geht es gut. Wir haben einen gewissen Wohlstand und können uns glücklich schätzen.

Aber das ist noch nicht alles, was das Glück angeht, oder??

Es gibt sooo viele Arten von Glück.

Auch wenn das "Grundglück" stimmt, dann kann man trotzdem sehr, sehr unglücklich sein:
Streit mir der besten Freundin, Liebeskummer (oh, dieser unsägliche Liebeskummer, den ich aus der Jugendzeit noch kenne), Stress mit Kollegen, Verstimmungen in der Familie...

Es gibt also noch ein zwischenmenschliches Glück!

Glück, den richtigen Partner gefunden zu haben. Meine Familie, das ist Glück (selbst wenn sich die Kinder streiten, wie die Kesselflicker, es ist ein Glück, sie zu haben - auch wenn ich mir das manchmal selber sagen muss, je nachdem, wie nervig sie grad sind ;) ). 
Spieleabende im Freundeskreis, auch dann fühle ich mich glücklich. Man lacht und spielt miteinander, genießt vorher noch leckeres Essen und gute Getränke. Eine gesellige, fröhliche Runde, das macht mich auch glücklich.

Aber da fehlt doch immer noch was, oder??

Stimmt, was oft fehlt, ist Zeit. Auch fehlende Zeit macht unglücklich. Keine Zeit für Hobbis, keine Zeit für Freunde, keine Zeit für die Familie..... das macht unzufrieden und im schlimmsten Fall unglücklich.
Also ist Zeit ein wichtiger Glücksfaktor. Ich meine: genügend Zeit. 
Unsere Welt dreht sich immer schneller.... wir hetzen Terminen hinterher, machen Überstunden, stehen im Stau, rennen und rennen. Ich habe oft das Gefühl, von einem Alltagspunkt zum nächsten zu rennen. Kinder bringen, arbeiten, Kinder abholen, Elternabendtermine, Termine mit Freunden (befremdlich, wenn man schon den Terminkalender zücken muss, um mal wieder mit der besten Freundin zu reden, oder wenn Mütter ihre Terminkalender wälzen, um zu schauen, wann ihre Kinder mal wieder miteinander spielen können). Alles ist irgendwie getimed und getaktet, und wehe man kommt mal aus dem Tritt... auweia.....

Also ja, genügend Zeit ist ein Luxus und vielleicht wird sie gerade dadurch zum wichtigen Glücksfaktor.

Das Glück, mal wieder ein gutes Buch lesen zu können. Oder die Zeit haben, zu schreiben... oder zu malen... oder zu nähen... oder was auch immer man sonst nicht schafft. Das Glück, mit der Familie Sonntags in Ruhe frühstücken zu können. Oder die Zeit im Urlaub zusammen zu genießen. Familienkuscheln im Bett ohne Termine im Nacken. Einfach mal "dumm rumsitzen" ohne irgendwas tun zu müssen. Einfach mal einem Marienkäfer oder einer Schnecke beim Krabbeln oder Kriechen zuzuschauen, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben, dass man mal "Nichts" macht. Das macht glücklich.

Es gibt noch Tausende und Millionen Arten von Glück. Für jeden Menschen gibt es andere Dinge, die Glück bedeuten. Für mache ist es viel Geld, Macht und Erfolg. Für andere wiederum ein Foto vom geliebten Menschen. Der Ring der verstorbenen Großmutter, die Aufzählungen gehen wahrscheinlich ins Unendliche.
Mal ist das Glück materiell, mal ein immaterielles Gefühl wie die Liebe zu Jemandem. Mal hat man sich sein Glück hart erkämpft, z.B. eine überstandene schwere Erkrankung oder das hart erarbeitete Traumhaus, das man mit eigenen Händen erbaut hat.
Das Glück liegt in kleinen oder in großen Dingen, abhängig von den individuellen Bedürfnissen oder Gegebenheiten.

Mein "Lieblingsglück" ist das vollkommene Glücksgefühl, das einen manchmal für eine Sekunde überkommt, ja quasi überflutet. Es kommt in den ungeahntesten Momenten, quasi der perfekte Moment.
Das kann dem Klischee entsprechen: der Sonnenuntergang am See, wenn man seinen Kopf an die Schulter des Menschen, den man liebt, lehnt, die Kinder spielen lachend auf der Wiese und dann kommt diese Glückswelle, dass alles gerade perfekt ist.
Das weinende Kind, das ich im Arm habe und tröste und das mir dann einen Kuss auf die Wange drückt und wieder weiterspielt.
Meine schlafenden Kinder, die so unheimlich unschuldig und klein aussehen, wie sie da so liegen und träumen.
Der Moment in der U-Bahn, wenn man einfach nur mal so von dem Gefühl überrollt wird, das eigentlich alles gut ist, wie es ist.

Es ist eine Sekunde, die mich mit einem so unglaublichen Gefühl überrollt, dass ich dann manchmal sogar Tränen in den Augen habe. Kennt ihr das auch?
Das ist mein Lieblingsglück, es kommt unerwartet, plötzlich, ergreift mich wie eine Welle, läßt die Zeit kurz langsamer laufen, mein Herz tut dann angenehm weh, man begreift die Zerbrechlichkeit des Augenblicks, die Sekunde fühlt sich länger an, als andere Sekunden. Wenn dieses Gefühl wieder weicht, dann fühle ich mich meist, wie aus einem Traum erwacht, der Alltag holt mich wieder ein, die Wäsche wartet, oder es wird einem wieder bewußt, wie laut und voll die U-Bahn ist. Oder die Mücken am See fangen an zu stechen und man flieht nach Hause. Der Nachhall des Gefühls aber bleibt. Und man geht mit einem Lächeln weiter......

Und die Erinnerung an eben diese seltenen und kostbaren Glücksmomente lassen mich jetzt auch lächeln und ich ich kann mich mit einem guten und glücklichen Gefühl wieder dem Alltag widmen. Das Wissen, dass wir das Glück in uns selbst tragen, das ist Glück!


Ich hoffe, es hat euch ein wenig gefallen, mir hat das Thema jede Menge Spaß gemacht und ich freue mich schon auf das nächste Schreibzeit-Thema von Bine, das da lautet: Bloggen und Alltag.


Bis denn,

Euer Känguru

Samstag, 18. Juli 2015

Warum ich mich einfach mal an ein Schnittmuster halten sollte, und warum übermüdet nähen manchmal keine gute Idee ist....

Hallo Ihr Lieben!


Ich glaube, man kann es schon an der Überschrift erkennen: ich habe mal wieder genäht....
Das Ergebnis ist zwar durchaus vorzeigbar und das neue Lieblingskleid vom Töchterchen, aber der Weg dahin....pfuuuh....

Ich fang mal von Vorne an:

Ich habe DEN ultimativen Sommerkleidschnitt gesehen, und es war um mich geschehen: Sammy von (prinz)essin farbenfroh....

Wirklich ein Schnitt, an dem man diesen Sommer als Mädchen-Mama nicht vorbeikommt, finde ich. Gesehen, verliebt, gekauft.... und dann bin ich immer unglaublich ungeduldig, den dann auch auszuprobieren.
Das Ebook ist super beschrieben, das Kleidchen auch super einfach und schnell genäht, wenn frau sich denn auch dran halten würde *gg*....

Ich hatte einen typischen Fall von PICNIC (kennt das einer? Problem In Chair, Not In Computer, bei mir wohl eher PICNIS Problem In Chair, Not In Schnittmuster... hihi)

Ich hatte nämlich weder Baumwollstoff (dafür ist das Ebook ursprünglich vorgesehen) noch Gummigarn (für das tolle gesmokte Rückenteil) im Haus, und wir hatten Samstagabend...
Dilemma: Ich und warten?? Bis Montag??? wo ich dann auch keine Zeit für Stoffkäufe haben, da ich lange arbeiten muss und mein Lieblingsstoffdealer in Town bzw. Village ja leider auch irgendwann mal schließt???? Geht gar nicht....

Also den Jerseystapel durchgeschaut, was denn noch so da ist. Fündig geworden, Tochter gefragt (die hat begeistert ja gesagt) zugeschnitten und  losgenäht. Ich hatte mir vorgenommen, das Rückenteil ungesmokt zu nähen, es also schmaler als im Schnittmuster vorgesehen zuzuschneiden, Jersey ist ja dehnbar.

Und weil das wieder so eine Abend/Nachtaktion von mir war, konnte ich das Rückenteil ja schlecht einem schlafenden Kind anpassen. Dann hab ich ein gut sitzendes anderes Kleid genommen, gemessen und genäht.... Idee theoretisch gut, ich hätte nur kein Baumwollkleid als Maßstab nehmen sollen, das war der Haken... So wurde es dann beim nähen hinten doch zu weit, weil ich vergessen hatte, wie schmal mein Tochterkind gebaut war....
Aber bis es soweit war, hatte ich ein Rockteil schon mit der linken Seite vorne an das Oberteil genäht (natürlich mit der Ovi... Ovinähte um Mitternacht auftrennen macht Höllenspaß....). Dass das Rückenteil evt. zu weit sein könnte, hab ich dann beim Nähen auch geahnt, und vorsorglich oben ein Reststück Gummigarn (ja, ein Fitzelchen hatte ich noch) in die Naht gezogen, und es so oben gerafft, damit es nachher nicht doof absteht....

Fazit: niemals übermüdet nähen!!

 Und die Kombi aus:
  • was man braucht, hab ich nicht da,
  • ich will das aber trotzdem SOFORT nähen,
  • ich will das unbedingt JETZT fertig machen
  • nicht ein kleines bisschen WARTEN können,
und
  • nicht gucken können (links auf rechts nähen...haha...)
ist einfach eine ungünstige Kombi für das im Kopf geplante Ergebnis..... denn das sieht dann in der Realität oft anders aus.... aber nicht unbedingt schlecht.
Das Ebook hat also in meinen Augen bewiesen: es ist sooo gut und ein sooo schöner Schnitt, dass man sogar mit kurzeitig auftretendem Totalausfall noch was Schönes zustande bringt. Das ist doch auch was, oder?

Hier die Nähergebnisse. Und wer jetzt denkt: "Auweia, was kommt denn jetzt...." den kann ich beruhigen, sooo schlimm wird es nicht ;)


Achso, das Genähe da am Bauch ist dadurch entstanden, dass mein Tochterkind meinte: "die Naht kratzt". Und um zu verhindern, dass das Kleid nun nieee wieder angezogen wird, hab ich dann im Schnellschuss ein Jerseystreifen von hinten dagegen genäht. Dabei meinte dann meine A*di-Nähmaschine zicken zu müssen (was sie sonst eigentlich eher nicht tut, sie näht doch sehr zuverlässig). Doch gerade wenns um die Wurst geht... na egal, dem Kind gefällts und nix kratzt mehr, das ist doch die Hauptsache :).



Ja, das Rückenteil ist etwas weit, das hab ich mir auch anders vorgestellt (bin ja selber schuld), aber auch das macht nix, der Schnitt ist einfach super, der verzeiht auch kleine Fehler...



Und wer hat den Stoff erkannt?? Richtig, die gute Stoffwelten-Einhorn-Eigenproduktion, die es leider nicht mehr gibt.... noch so ein Grund, warum ich mich leicht ärgere, nicht geduldiger gewesen zu sein.... Aber ich muss ja sagen, ich mag das Kleid trotzdem total.



Es wird fleissig getragen, hat schon eine KiTa-Schlammschlacht überstanden und ich bin froh, dass der Stoff nicht mehr im Schrank rumdümpelt, sondern jetzt geliebt und getragen wird.


Und das nächste Sammy-Kleidchen wird wohl wieder aus Jersey, ich MUSS das noch hinkriegen, mit dem ungesmokten Rückenteil.... ich kann's nicht lassen.

Aber ich werde auch brav sein, und mal komplett nach Ebook arbeiten, denn hier wurde ein Baumwoll-Marienkäfer-Kleid gewünscht. Dafür muss ich eh nochmal zum Dealer und dann kann ich mir auch mal einen Vorrat an Baumwolle und Gummigarn besorgen, das wird nicht mein letztes Kleid nach diesem Schnitt!!!


In diesem Sinne,

bis denn,

Euer Känguru!



Verlinkt zu:




Freitag, 17. Juli 2015

Wir wurden ausquartiert - Vogelparadies im Renovierungsgebiet....

Hallo Ihr Lieben!


Der Titel verräts. Mitten im größten Abriss-, Entkernungs-, Renovierungschaos haben wir anscheinend ein Brutparadies auf 40qm geschaffen. Wir wurden aus unserem Innenhof geschmissen, Vogelbrut sei Dank.....

Alles fing ganz harmlos an. Morgens am Wochenende hab ich ein Rotschwanzpäarchen beobachtet. Sie saßen auf dem Dach unserer Scheune, also ganz harmlos...
Dann ein paar Tage später flogen sie IN unsere Scheune, bzw. durch einen Schlitz in der Holzverkleidung des Scheunendachbodens.
Hmmm, dachte ich... das wäre zwar ganz schön, wenn sie dort brüten, aber auch extrem unpraktisch weil quasi direkt über unserer Terrassentür zum Innenhof, also störanfällig für die Vögel und für uns irgendwie auch....

Naja, das hat das Vogelpaar doch nicht sehr gestört, sie sind eingezogen und wir haben uns schon damit abgefunden, unseren kleinen Innenhof nicht mehr so oft zu benutzen. Er ist wirklich sehr klein, von allen Seiten geschlossen und wir hätten uns direkt in der Einflugschneise zum Nest befunden.
Doof, da das unsere einzige Möglichkeit ist, draussen zu sitzen (die Dachterrasse ist nicht benutzbar, da Dachsanierung, ihr wißt ja vielleicht...)
Naja, die sind ja in der Scheune, dachte ich... also alles halb so wild, man kann sich ja ein wenig aus dem Weg gehen....

Und dann kam das nächste Vogelpaar und hat schnell und heimlich ein Nest auf Brusthöhe in unsere Rose ,bzw. im Efeu dahinter, auf der linken Seite unseres Innenhofs gebaut. Rechts die Rotschwänzchen und links eine Heckenbraunelle (wie ich von Google erfahren habe.....). Wir waren quasi vogeltechnisch umzingelt und eigentlich wollten wir den Rest der Terrasse abreißen (wir hatten schon begonnen). Also Arbeiten eingestellt, weil die brütenden Vögelchen unbedingt ungestört bleiben sollten (die waren echt sehr scheu).
Die Heckenbraunelle hat quasi direkt neben unserem Gartentisch gebrütet.... was zwar super unpraktisch für Renovierungsarbeiten und Grillabende ist, ABER unglaublich praktisch für die Vogelbeobachtung.
Sobald Mama Heckenbraunelle weg war (konnte ich vom Küchenfenster aus sehen), hab ich in das Nest gelünkert (gaaanz vorsichtig, versteht sich).
Und so konnte ich ein kleines Biobeobachtungs-Foto-Experiment starten.....


Ein Blick ins Nest, als die Mama mal kurz ausgeflogen war. 3 oder 4 Eier, es war spannend... man konnte echt gut ins Nest gucken, da es sehr niedrig in den Efeu gebaut war. Das ist wohl auch der Grund, warum das Gelege der Heckenbraunellen oft geplündert wird. Da drohte ihr bei uns keine Gefahr, die Babys konnten geschützt aufwachsen. Das der Innenhof so lange tabu war, das fanden unsere Kinder auch okay. Ich wurde auch schon angemeckert das ich da rumlaufe, aber ich musste ja auch noch die Pflanzen gießen, und da hatte ich keine Wahl. Mama Braunelle guckte auch immer arg pikiert, wenn ich das gemacht habe, aber that's life...




8 Tage später....ich hatte nicht damit gerechnet, das die Küken schon geschlüpft waren, ich hätte sonst nicht geblitzt... aber hier scheinen sie ganz frisch geschlüpft zu sein (und sahen entsprechend häßlich aus....) und die Äuglein waren noch zu, also nicht so schlimm. Ganz ehrlich, Babys sind ja im allgemeinen süß, aber Vogelbabys.... so ziemlich das Häßlichste, was ich kenne, aber das ändert sich ja mit wachsen eines Federkleides.....


6 Tage später... beim Gießen gesehen, dass die Küken nun schon über den Rand gucken konnten und promt ein Foto gemacht. Die Fotos hatte ich bislang alle mit dem Handy geschossen, da kam man besser durch die Rosendornen durch. Dann hab ich vergrößert. Hier sehen die Kleinen schon echt hübsch aus und wachsen rasant. Kein Wunder, die sperrten quasi permanent den Schnabel auf, auch wenn beim Rosen gießen mein Schatten auf das Nest fiel, könnte ja Mama sein, die Futter bringt.....



Für eine bessere Nahaufnahme hatte ich einen Tag später dann mal meine richtige Kamera gezückt. So konnte ich von weiter weg ranzoomen und ordentliche Fotos machen, ohne die Vögelchen zu verschrecken. Ich hab mich auch immer beeilt, damit die Mama mich nicht noch entdeckt und Stress bekommt.
Sind sie nicht entzückend, die Drei (der dritte hat sich versteckt..)



Nochmal 2 Tage später. Hier sieht man auch alle drei beieinander und sie wachsen wie verrückt, ein echter Unterschied zum Tag davor. Ist die Frisur nicht einfach der Hammer?



Und als ich dann einen Tag später wieder Blumen gegossen habe, sah ich, dass das Nest leer war... Keine Küken, die mich anguckten. Weg.... Da hab ich dann nochmal einen Handyblick gewagt und noch ein unausgebrütetes Ei entdeckt. Es waren also ursprünglich tatsächlich 4 Eier und die drei flüggen Küken waren  nun irgendwo im Innenhof unterweg. Mama kam auf jeden Fall noch fleissig füttern. Daher hab ich gesehen, dass die Kleinen sich im einzigen richtigen Blumenbeet im Innenhof unter den Pflanzen versteckt hatten.



Und ich hab ein paar Tage später tatsächlich eines bei Flugversuchen mit der Kamera erwischt. Hat sich auf unserem Terrassentrümmerstapel ausgeruht. Ich musste tatsächlich auch zweimal retten, weil sich die Küken so doof verflogen hatten, dass noch nicht mal Mama mehr dran kam und die Kleinen definitiv nicht mehr raus... die hat dann gewartet, bis ich das Holz beiseite geräumt hatte und das Kleine dann rausflog. Ich habe dann auch jeden Tag mehrere Kontrollblicke gewagt, nicht, dass noch was passiert, schließlich hatten wir wirklich dumme Ecken durch den ganzen Abrisskram, der da lag.



Mama in Wartestellung zum füttern....



Allmählich wurde sie dann auch etwas entspannter und sie ließ sich beim Füttern beobachten. Als es dann so unglaublich heiß wurde, da haben sich die Küken durch einen Spalt unter der Scheunentür in die Scheune geflüchtet (wo die Rotschwänzchen schon ausgeflogen waren). Als dann definitiv alle Drei endgültig flügge waren und sich davon gemacht hatten, hab ich mal einen Blick in die Scheune geworfen: alles zugepflastert mit Vogelhinterlassenschaften. Sie hatten eine Lieblingsteppenstufe, das konnte man definitiv erkennen.....



Und als ich dachte, der Innenhof gehört wieder uns, da hatten wir noch kurz einen jungen Zaunkönig zu Gast. Wohl gerade flügge, hat er sich verflogen und den ganzen Vormittag wie blöd gepiept. Das hat ja dann irgendwie mein Mutterherz berührt. Mama Zaunkönig hat aber ungerührt auf der Dachrinne gesessen und gerufen.



Mir gelangen dann noch einige Bilder von dem winzigen Federbällchen. So klein und soooo laut... echt, den hat man durch die ganze Nachbarschaft piepen hören. 2 Tage saß er mal hier mal da rum, die Mama hat gefüttert und gelockt. Bis sich der kleine Held dann ein Herz gefasst hat und losgeflogen ist. Erst auf unser Gerümpel, von da in die Rose und dann aufs Dach. Mama immer vorneweg. Das Gepiepe hab ich noch tagelang gehört, immer aus verschiedenen Nachbargärten. Echt laut, der Zwerg.



Und wieder so eine coole Frisur (den Sperrmüll bitte nicht beachten)....


Tja, und nachdem nun alle Vogelkinder in die weite Welt ausgezogen sind, können wir dann mal wieder weiter Sperrmüll produzieren (und mal endlich entsorgen...)
Die Rotschwänzchen unterm Scheunendach sind übrigens ganz sang und klanglos verschwunden. Wir haben nur das laute Gepiepe beim Füttern gehört (zum Schluß sogar durchs geschlossene Fenster)... schade, ich hätte gerne auch von den hübschen, kleinen Piepern ein Foto gemacht, aber das haben die mir nicht gegönnt.

Aber auch so habe ich Euch jetzt jede Menge Bilder von unserer Kinderstube zeigen können. Aber nochmal brauch ich so eine Sperrzone nicht (aber ob die Vögelchen da Rücksicht drauf nehmen?? Bin gespannt aufs nächste Jahr).... Ich hoffe, Euch hat es gefallen.

Bis denn,


Euer Känguru






Montag, 13. Juli 2015

Endlich mal wieder ein 12 von12 - diesmal sehr möbellastig.......

Hallo Ihr Lieben....


endlich hab ich auch mal wieder dran gedacht und gestern 12 Bilder von meinem Sonntag gemacht. Zugegeben, kein fauler Tag, sondern ein Sonntag, der sehr vom Möbelschweden-Anleitungs-Wahn geprägt war.... aber seht doch einfach selbst ;)

Ich bin dabei ein großes Bett für das Tochterkind aufzubauen. Bislang haben sich die Kinder ein Zimmer geteilt, nun bekommt jeder sein eigenes (mal schauen, ob es dann weniger Streit gibt, die Hoffnung stirbt zuletzt). An diesem Punkt war ich Samstag stehen geblieben... aber erstmal frühstücken und dann noch was Schönes gucken...



Ich habe nämlich Pinterest für mich entdeckt (das nutzen ja so viele, aber ich habe mich noch nicht rangetraut, weil man sich so beim Gucken verlieren kann - ein richtiger Zeitfresser -  aber ich suche das ultimative Taschenschnittmuster... Ich nehme gerne eure Vorschläge entgegen, ich kann mich nämlich nicht entscheiden Zu viele schöne Taschen......schlimm.....)



 So, jetzt aber ran, die erste Hälfte ist schon mal geschafft, nun gehts weiter...... aber erst noch eine kurze Unterbrechung.....



Die Kinder haben nämlich beschlossen, dass heute Stofftierbadetag ist und alle Stofftiere angeschleppt, die sie so in die Hand bekamen. Also ab ins Waschmaschinchen... hier sind sie auf dem Weg zum Trocknen, damit sie auch schnell wieder beschmust werden können!



Nächste Aktion: Mama helfen! Nicht schlecht, so kleine Helferlein, die Schrauben sortieren....



Und dann geht's ans hämmern......



'Kleine Pause: Lampe für's Prinzessinnenzimmer aussuchen. Dem Tochterkind gefiel diese besonders,......



Und ich muss mir überlegen, wo ich diese hinhänge, ich find die ja toll, meine Tochter eher nicht.... (dabei dann bemerkt, wie bescheiden man von Laptop-Bildschirmen abfotografieren kann... zumindest hab ich den Trick wohl noch nicht raus.....)



Schnell noch die Tomaten gießen.... noch sind sie grün, ich hoffe ja mal, dass die bald erröten, ich liebe Tomaten aus dem Garten.....



So fertig, Bett steht und der Kleiderschrank auch. Heute kommt noch ein Schreibtisch und es fehlen definitiv noch Bilder, aber auch da hat sich das Töchterchen schon ein Wandtattoo ausgesucht, mit Regenbogen, Einhorn und Sternen, die glitzern....wird bestimmt schön.



So, noch aufräumen und überlegen, was für Möbel noch fällig sind. Die rosa Wand war Wunsch meiner Tochter und der pinkfarbene Staubsauger ist mein Tribut an meine innere Prinzessin, damit ich auch ein bisschen was in Mädchenfarbe habe (sonst darf ich nicht so, mein Mann hat was gegen ein malvefarbenes Wohnzimmer, mit Grau kombiniert.... komisch, warum bloß.... ich fänds cool).



So, und dann noch nette Abend-Unterhaltung. Schönes Aktion-Popkorn-kino. Das mag ich total...



Das war also mein gestriger Sonntag. Dann werde ich mal gucken gehen, wie ihr den 12. so verbracht habt, denn ich hab heute mal Zeit, die Kita ist wegen Schützenfest geschlossen, daher bin ich zu Hause. Und wer auch neugierig ist: bei Frau Kännchen gibts alle 12von12!!



Bis denn,

Euer Känguru!