Dienstag, 11. März 2014

Ein paar Gedanken zum Thema Freundschaft [Short Stories #2]

Das Leben ist oft hart und schwer
und ohne Freunde wär's furchtbar leer.
Die besten gehen Schritt für Schritt
einen langen Weg durchs Leben mit.
Mal trägt man sie, mal von ihnen getragen,
ohne Freunde würde man Manches nicht wagen.



Hallo Ihr Lieben!


Nach einer Krankheitswelle, die uns erwischt hat, melde ich mich mal wieder...

Hier sind im Moment alle wieder so weit auf den Beinen (abgesehen von ein bissl Geschniefe und Gehuste), dass man den Zustand im Groben als "gesund" bezeichnen kann, und den Wäsche-Mount-Everest hab ich bis zum ersten Basislager bezwungen, also Zeit, mich endlich dem Thema von Bine und Andrea vom Februar zu widmen: Freundschaft!

Das hat mich echt zum Nachdenken gebracht, wirklich! Ich habe hin und her überlegt, immer wieder was geschrieben, was mir in den Sinn kam und nun versuche ich daraus einen zusammenhängenden Text zu machen....

Also, was bedeutet mir Freundschaft?!

Hmmm, ich gehöre zu den Menschen, die nicht viele Freunde haben. Also nicht, das ich eine einsiedlerische Schrabnelle bin, aber ich habe nicht viele Menschen, die ich "Freunde" nenne. Ich habe eine Menge lieber Bekannter und guter Kollegen (sowohl auf der Arbeit, als auch im Orchester). Ich bin mit so einigen supernetten KiTa- und Schul-Müttern per "Du", aber echte Freunde, die mich so kennen, wie ich wirklich bin (ein bissl zickig, stur, machmal faul, absolut keine gute Hausfrau, chaotisch, pedantisch....nur um mal ein paar der schlechteren Eigenschaften zu nennen, ich hab auch gute *gg*...) und mich vor allem auch so nehmen und mögen... - also wirklich gute Freunde - habe ich nur eine handvoll.... wenn ich so darüber nachdenke, kann ich sie sogar an einer Hand abzählen. Ich habe eine beste Freundin, und das nun schon seit 14 Jahren. Fühl ich mich jetzt arm? Nööö, denn ich weiß genau, was ich an diesen lieben Menschen habe.

Ich gehöre auch zu jenen Menschen, die wirklich alle ihre Facebook-Freunde persönlich kennen (ah.. gut, eine Ausnahme, aber mit dieser netten Person habe ich schon regen E-Mail-Austausch gehabt, uns verbindet das gleiche Hobby: Kochen!) Und ich habe auch nicht hunderte in der Freundesliste, sondern ich bewege mich noch unter 50, auch das finde ich nicht schlimm, weil: ist ja kein Wettbewerb, stimmts?

Und weil ich so gerne koche, versuche ich es mal mit folgendem Gedanken:

Mit dem Leben und den engen Freunden ist es auch ein wenig so, wie in der Küche:
Viele Köche verderben den Brei... aber mit ein paar Wenigen wird daraus das schmackhafteste Gericht....(und dann braucht man noch jede Menge, die mitessen und genießen, eben die lieben Bekannten usw.... ;-) )
Hmmm, so ganz beschreibt es das noch nicht, was ich meine, vielleicht beschreibt es das hier noch besser:
Man braucht auch zum Kochen eigentlich nicht viele Gewürze... aber ohne Salz und Pfeffer schmeckt das Essen fade.... das gilt auch fürs Leben. Ich habe, wie gesagt, nicht viele enge Freunde, aber die paar, die ich habe, sind wie Salz und Pfeffer für mein Leben, sie geben die richtige Würze. Und die wirklich guten Freunde machen einem auch manchmal Feuer unterm Hintern... also ist der Vergleich mit dem Kochen nicht so weit hergeholt.

und damit der Post nicht ohne Bild bleibt, hab ich mal schnell was gemalt :-)

Witzigerweise kann ich auch nur mit wirklich guten Freunden (und meinem Mann) zusammen kochen. Ich BEkoche allerdings gerne alle möglichen Menschen, mir macht das einfach Spaß :-)
Läßt sich das jetzt auch aufs Leben übertragen? Darüber muss ich wohl nochmal nachdenken...
Ist wohl was fürs neue Short-Stories-Thema "Leidenschaft" im März....


Bis denn,

Euer Känguru